Offroad-Abenteuer

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Nachdem wir Frauchens Bedenken bezüglich unserer vereinfachten Einreise ausräumen konnten (auf der Halbinsel Baja California benötigt man tatsächlich keine Touristenkarte), aber nun sicherheitshalber doch offiziell mit Stempel und allem anderen Papierkram eingereist sind, haben wir unsere Reise Richtung Süden auf der Baja California gestartet.

Unsere Reise führte uns durch kleine Dörfer, große Städte, wilde Landschaften, große Anbauflächen und weite Wüsten. Unterwegs gab es immer wieder Stopps für einen kleinen Fisch-Taco oder eine andere Leckerei an einem der kleinen Stände am Straßenrand.

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Frauchen zuliebe folgten wir einem Tipp von KiteWorldWide zu DEM Kitespot an der Baja California – Punta San Carlos.

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60 Kilometer vor dem Ziel bog der Weg auf einen unasphaltierten Weg ein… wir wunderten uns schon ein wenig… Von Kilometer zu Kilometer wurde die Landschaft spannender und die Straße herausfordernder.

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Nach 4 Stunden Offroad-Abenteuer kamen wir endlich am Punta San Carlos an. Etwas enttäuscht war ich, als ich merkte, dass es hier gar keine Bäume oder Palmen gab, an denen ich mein Beinchen heben könnte… Nur Felsen, Wüste, Meer und das provisorische Camp von Solo Sports. Frauchen war auch nicht ganz so happy, da leider auch der Wind fehlte, den sie zum Kiten gebraucht hätte. Naja, aufgrund der langen Anreise beschlossen wir wenigstens eine Nacht zu bleiben und für den nächsten Tag auf den Wind für Frauchens gute Laune zu hoffen.

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Unser Stellplatz war spektakulär auf einer Klippe gelegen. Das beruhigende Rauschen des Meeres war rund um die Uhr zu hören und so wie wir standen, hatten Herrchen und Frauchen nicht nur ein Infinity-Bett, sondern ich auch von meinem Körbchen Ausblick auf das Meer!

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Mitten in der Nacht wachten wir von einem seltsamen Geräusch auf – es hörte sich an, als wenn Regentropfen auf unseren Camper tropfen würden… mitten in der Wüste?! Als wir nachschauten bestätigte sich der Verdacht: es regnete in Strömen… Als wir am nächsten Morgen die Pfützen und Schlammbecken sahen war klar, dass wir hier erst einmal festsaßen…

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Allmählich fanden wir aber Gefallen an der Schönheit der Wüste, die durch den Regen blühend zum Leben erwachte und unternahmen lange Spaziergänge entlang der Küste und den umliegenden Hügeln.

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Auf Frauchens Wind warteten wir allerdings vergeblich. Dafür hatten wir viel Zeit zum Kuscheln, Spielen und Futtern.

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Herrchen und Frauchen lasen viel und planten die Weiterreise. Einmal luden uns unsere neuen Nachbarn (Ute und Bernd aus Hamburg) zur gemeinsamen Yoga-Runde ein. Ich war ganz fleißig dabei, hab‘ es aber gar nicht verstanden, warum Herrchen mich für meine Dehnübungen nicht mit auf seine Yoga-Matte lassen wollte…

Nach 5 Tagen gaaanz viel Entspannung machten wir uns auf den Weg zurück in die Zivilisation…

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