Ausblick der Superlative

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Na, seid ihr schon gespannt, wo es als nächstes hingeht? Gebt es zu, jemand hat bestimmt schon auf der Karte geschaut, welches Ziel wir als nächstes ins Auge gefasst haben… Genau – Den Grand Canyon! Erst dachte ich, naja, was soll so toll daran sein, ein großes Loch im Boden anzustarren. Vor allem als wir feststellen, dass der von uns angestrebte (normalerweise ruhigere) Nordzugang noch gesperrt war (sehr schnelles Reisen birgt eben auch Risiken wie mangelnde Vorbereitungszeit) und wir nochmal 350 Meilen Umweg fahren mussten).

DSC_0676Aber Herrchen und Frauchen haben auch unterwegs immer wieder tolle Stellen gefunden, um mit mit kleine Wanderungen zu machen.

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Einmal haben sie mich sogar von der Leine gelassen (wir waren ganz alleine und es sah alles ziemlich ungefährlich aus). Da ich aber dann einem frechen Hasen nicht wiederstehen konnte, der direkt vor meiner Nase los rannte, wurde ich schnell wieder angeleint. ZUM GLÜCK!!! Denn kurz darauf rasselte es direkt vor Herrchens Füßen… Bin ich froh, dass das nicht meine Pfoten waren.

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Den großen Graben selbst erreichten wir dann erst am späten Nachmittag. Und ich war sehr überrascht von dem überwältigenden Gefühl, in einem 1.500 Meter tiefen Graben schauen. Ich konnte davon gar nicht genug bekommen (Was Frauchen in Angst und Schrecken versetzte). Bis zum Sonnenuntergang sind wir am Grabenrand entlang gewandert und haben die vielen Farben und die gewaltige Tiefe bestaunt.

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Am nächsten Morgen wollte Herrchen zumindest teilweise in den Graben hinabsteigen. Nein, keine Sorge, es war nicht dieses Schild, was ihn davon abgehalten hat (Herrchen sollte nun wirklich fit genug dafür sein), nein, es war mal wieder Hundeverbot auf dem Trail und er wollte mich und Frauchen nicht so lange alleine lassen.

DSC_0896 DSC_0903 DSC_0892In einem Mörderritt sind wir am gleichen Tag noch eineinhalb Mal nach Las Vegas gefahren. Nein, das ist kein Tippfehler von Frauchen. Fast auf halber Strecke nach Las Vegas fiel uns auf, dass meine Hundebox, die auf dem Dach befestigt war, fehlte. Da sich keiner mehr erinnern konnte, wann er die zuletzt gesehen hatte, sind wir die ganze Strecke bis zum Nationalpark zurück gefahren – ohne eine Spur davon zu sehen. Nur um dort festzustellen, dass die Schnittkanten an den Befestigungsseilen eher darauf hindeuten, dass meine Box auf dem Grand Canyon Parkplatz GEKLAUT wurde… Trotz der späten Stunde unserer Ankunft in Las Vegas haben wir noch die Lichter der bestaunt.

DSC_0939 DSC_0941 DSC_0936Ganz besondere Brisanz erhielt die Box-Story dadurch, dass dies mein vorerst letzter Tag der Reise war und ich am nächsten Tag meine Reisebox benötigte um Frauchen nach Deutschland auf eine geheime Mission zu begleiten… Aber Herrchens Kreditkarte sei Dank haben wir auch dieses Problem noch in letzter Minute lösen können.

Bis wir zurück sind, wird Herrchen sich die Zeit mit einem Paraglide-Kurs vertreiben und vielleicht hier auch mal ein paar tolle Bilder davon einstellen.

Bis ganz bald sagt

Euer Güntheer

Ein Gedanke zu „Ausblick der Superlative“

  1. Gute Reise, Güntheer!
    Hier in Deutschland ist der Frühling inzwischen da, so dass Du auch im Sommer-Look sicherlich nicht frieren wirst 😉

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